Nachdenkliche Worte und Weihnachtsgrüße

FRANKFURT, 22.12.2025 von Gastautor.

 

„In diesen Tagen der vorweihnachtlichen Vorbereitungen ist oft wenig Zeit für Besinnung. Die aber sollten wir uns nehmen. Unser Land, unsere Kultur befinden sich in einem gefährlichen Umbruch. Und das in vielerlei Hinsicht.


Wir leben in Deutschland seit Jahrhunderten auf dem Fundament eines christlich geprägten Abendlandes. Kunst und Kultur, Wissenschaft und Forschung, unsere Städte und Dörfer sind davon geprägt und haben sich darauf entfaltet.


Aber zu häufig ist nichts mehr wie früher. Und das ist nicht eine Feststellung, weil Fortschritte verhindert werden sollen, denn die brauchen wir, sondern weil unser Zug in die falsche Richtung fährt. Unsere elementaren Traditionen sind bedroht und das uns tragende Fundament fängt an, brüchig zu werden.


Der Sicherheitsaufwand für unsere Weihnachtsmärkte ist das offenkundigste Zeichen dafür. Seit dem islamistischen Massaker am Berliner Breitscheidplatz 2016 und dem ebenfalls islamistischen Anschlag im vorigen Jahr auf Besucher des Magdeburger Weihnachtsmarkts, muß auch der Ignoranteste erkennen, daß wir mitten in einem Kulturkampf leben. Diese Anschläge, aber auch die nahezu zahllosen Messerattacken mit tödlichen Folgen sowie Gruppenvergewaltigungen haben einen weit überrepräsentativen Anteil von Tätern aus muslimischen Ländern.

 

Das ist aber nur die Spitze des Eisberges.
Hinzu kommen, medial nahezu ausgeblendet, zunehmend Straftaten gegen christliche Kirchen, wie Brandstiftungen, Vandalismus, Sachbeschädigung, wie Urinieren an Altären oder Kreuzen. Beunruhigend ist, daß Deutschland inzwischen bei Brandanschlägen auf Kirchen mit islamistischem Hintergrund europaweit mit 33 Fällen allein im Jahr 2024 an der Spitze liegt.


Parallel dazu müssen wir registrieren, daß sich in unseren Schulen zunehmend die Schulspeisung inzwischen an muslimischen Regeln ausrichtet, daß radikale Imame in den Moscheen zum Kampf für einen islamistischen Gottesstaat nahezu ungehindert aufrufen können.


Wir müssen registrieren, daß unser christlich abendländisches Fundament, daß unsere kulturelle Identität zunehmend bedroht sind.
Und das sogar in doppelter Hinsicht. Bedroht nicht nur durch die Massenzuwanderung aus islamischen Ländern, sondern auch durch eine zunehmende Säkularisierung unserer eigenen Bürger. Religiöse Überzeugungen und Rituale in der Öffentlichkeit, aber auch im privaten Bereich haben an Bedeutung verloren. Mehr als die Hälfte unserer Bürger bezeichnen sich selbst als säkular. Die Zahl der Mitglieder in den großen Amtskirchen sinkt kontinuierlich.


Wobei diejenigen, die diese Amtskirchen verlassen, sich häufig nicht grundsätzlich vom christlichen Glauben abwenden, sondern sie wollen die innerkirchliche Verweltlichung und plakative Politisierung nicht weiter finanzieren. So, wie auch ich bereits vor Jahren. Die Verkündigung und der Religionsauftrag sind in den letzten Jahren mehr und mehr politischem Aktionismus gewichen. Nicht selten muß man in Gottesdiensten den Eindruck gewinnen, daß man gerade eine linke Parteiveranstaltung besucht. Wenn wir zudem zunehmend erleben, daß AfD-Mitglieder innerhalb ihrer Gemeinde nicht nur isoliert werden, sondern auch von Ämtern und Aufgaben ausgeschlossen sind und selbst als Messdiener nicht mehr zugelassen werden, dann hat das mit christlicher Ethik und einem christlichen Menschenbild nichts mehr zu tun.


Wir müssen erkennen, daß das christliche Menschenbild und die daraus abgeleiteten Wertvorstellungen, die unsere Gesellschaft über Jahrhunderte geprägt haben, nicht nur außerhalb der Kirchen, sondern selbst innerhalb der Kirchen einem Wandel unterworfen sind.


Inzwischen einem Wandel, der an Selbstaufgabe grenzt!
Als ausgetretener Christ oder als Atheist könnte man die Schultern zucken und sagen: was geht es mich an. Das wäre kurzsichtig und geradezu sträflich.
Es geht uns alle an. Es geht auch Nichtchristen an. Es kann und darf uns allen nicht gleichgültig sein, daß Islamisten längst den Hebel angesetzt haben, um den Islam hier bei uns durchzusetzen. Mit Sorge müssen wir registrieren, daß sowohl der Staat als auch die Amtskirchen dem indolent gegenüberstehen.


Dabei müßte man vorgewarnt sein. Es war Erdogan, heute Präsident der Türkei, der bereits 1997 völlig offen die Karten auf den Tisch gelegt hat, als er verkündete:
„Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“
Einerseits registrieren wir, daß eine große Anzahl von Zuwanderern – auch aus dem muslimischen Kulturkreis – inzwischen gut integriert sind und unsere Wertvorstellungen respektieren oder sogar teilen. Andererseits darf nicht übersehen werden, daß es eine kampfbereite, fanatisch islamistische Unterwanderung von nicht geringem Ausmaß gibt.


Wir dürfen die Augen nicht davor verschließen, daß wir uns bereits mitten in einem Kulturkampf befinden.
Und zwar an zwei Fronten: sowohl kulturell-religiös, zudem aber auch in der Auseinandersetzung mit Linken und Linksextremisten, aber auch mit vorgeblich Bürgerlichen, die das Fundament unserer gewachsenen Identität schleifen wollen und bereits schwer beschädigt haben. Und die zudem die wirtschaftliche Basis unseres Landes ruiniert haben und selbst nicht davor zurückschrecken, das uns Bürger schützende Grundgesetz zu ignorieren.

Deutschland ist ein schönes Land mit einem reichen kulturellen Erbe. Es muß unser aller Anliegen sein, oder besser noch, es müßte unser aller Anliegen sein – insbesondere aber das der jeweiligen Regierungen – dieses Erbe zu pflegen und an die nächsten Generationen weiterzureichen.


Die Kriegsgeneration hat aus Deutschlands Trümmerwüsten wieder ansehnliche Städte geschaffen. Und Deutschland war seinerzeit weitaus zerstörter als Syrien heute. Es ist beschämend, daß wir einen Außenminister haben, der das offenkundig nicht weiß oder nicht wissen will.


Wissenschaft, Kunst und Kultur und auch die Wirtschaft kamen nach den Verwerfungen des zweiten Weltkriegs zu neuer Blüte.


Wer sich aber heute umschaut, erkennt, daß Deutschlands Weg seit geraumer Zeit auch hier in die falsche Richtung führt. Mit unserem Land, das einst zur wirtschaftlichen Weltspitze gehörte, geht es erkennbar steil bergab. Eine desolate, verkommene Infrastruktur, marode Brücken, der Zustand der Deutschen Bahn und zahlloser Schulen sind nur die offenkundigsten Zeichen dafür.


Aber noch dramatischer ist, was uns als Freunde und Verfechter der Demokratie zutiefst beunruhigen muß: auch unsere elementaren Grundrechte, ja unser Rechtsstaat und die Demokratie sind in akuter Gefahr.
Eine sommerliche Großrazzia mit über 180 Polizeieingriffen, davon mehr als 60 Hausdurchsuchungen morgens um sechs – nicht wegen Gewalttaten oder Gefahr im Verzug, sondern wegen Postings in sozialen Netzwerken. Computer und Handys wurden beschlagnahmt. Von Verhältnismäßigkeit der Mittel konnte keine Rede sein. Und wenn allein der Bundeskanzler rund 500 Strafanzeigen gegen Verfasser von kritischen Posts stellt, weil er Kritik nicht ertragen kann, dann fühlt man sich zurück in eine Zeit versetzt, in der Majestätsbeleidigung strafbar war.


Die grundgesetzlich garantierte Meinungsfreiheit für alle Bürger ist in höchster Gefahr. Bis ins Ausland hat sich diese Tatsache inzwischen verbreitet. Es war der US-Vizepräsident Vance, der Deutschland im Rahmen der Münchner Sicherheitskonferenz den Spiegel vorgehalten hat. Mit seinem Satz „Wir müssen mehr tun als nur über demokratische Werte zu sprechen. Wir müssen sie leben.“


Für jeden wachen Beobachter ist deutlich erkennbar, daß unser Land, daß Deutschlands Demokratie in den letzten zehn Jahren in seiner Substanz grundlegend umgestaltet, ja verletzt wurde.


Unser Grundgesetz ist ein hohes Gut. Es soll uns Bürger vor einem übergriffigen, diktatorischen Staat schützen. Nicht die Regierung soll vor ihren Bürgern geschützt werden, sondern für uns Bürger ist das Grundgesetz  d e r  Schutzschirm vor willkürlicher Staatsgewalt. Für einen freiheitlich-demokratischen Staat ist das Recht der Bürger auf freie, von staatlicher Bevormundung unbehelligte Meinungsäußerung unverzichtbar. Auch damit steht es bei uns in Deutschland ganz offenkundig nicht mehr zum Besten. Und das ist noch milde ausgedrückt. Inzwischen glauben mehr als 50 % unserer Bürger nicht, daß man seine Meinung noch offen sagen kann. Das ist ein dramatischer Befund.“

 

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Diese Zeilen stammen von Erika Steinbach, von 1990 bis 2017 Bundestagsabgeordnete der CDU. Sie ist heute Vorsitzende des Vorstandes der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung. Den ganzen Text finden Sie ungekürzt hier: https://erasmus-stiftung.de/ich-wuensche-ihnen-ein-frohes-weihnachtsfest/

 

Ergänzung des Kreisvorstandes:

Die AfD setzt sich seit Bestehen für die Werte des christlichen Abendlandes ein. Wie viele unserer Mitglieder Christen sind, das wissen wir nicht. Aber die meisten sind sich der christlichen Werte in Verbindung mit Aufklärung und Humanismus bewusst auf deren Basis Deutschland einen relativen Wohlstand für alle erwirtschaftet hat und vor dem Gesetz jeder gleich ist. Wir setzen uns ein für die Grundrechte der Bürger, für Freiheit und Selbstverantwortung.

 

An Weihnachten feiern wir die Geburt Christi, der den Menschen die Freiheit gibt an ihn zu glauben oder auch nicht. Der Weg zu ihm ist jedem offen. Er wurde geboren als Zeichen der Hoffnung für diese Welt.

 

Wir wünschen Ihnen eine frohes und fröhliches, gesegnetes Weihnachtsfest und für das Neue Jahr Mut, Kraft, Zuversicht und die notwendige Ausdauer, um politisch etwas zu bewegen. 

 

Nicht nur eine Wahl, sondern eine Alternative

ASCHAFFENBURG, 21.12.2025. Die AfD-Mitglieder im Kreisverband Aschaffenburg haben ihren Schatzmeister Joachim Rausch aus Johannesberg zum Bewerber als Landrat im Landkreis Aschaffenburg und auf Platz 1 der Bewerberliste für den Kreistag gewählt. Er möchte mit der AfD, die bei der Bundestagswahl deutlich zweitstärkste Kraft im Wahlkreis wurde, auch in der Kommunalpolitik eine starke Alternative zu den anderen Parteien bieten.

 

Großer Rückhalt in der Partei

Joachim Rausch wurde auf Vorschlag seiner Kreistagskollegen ohne Gegenstimmen einstimmig gewählt. Der 66-jährige Dipl.-Ing. Elektrotechnik, der seit 2020 dem Kreistag im Landkreis Aschaffenburg angehört, erzielte auch schon bei der Bundestagswahl als Direktkandidat gegen Andrea Lindholz mit 18,4 Prozent der Stimmen im Wahlkreis ein respektvolles Ergebnis. Er kandidiert auch in Haibach, seinem Geburtsort, in dem er noch einen Zweitwohnsitz im Elternhaus hat, für den Gemeinderat. Dem Kreisvorstand gehörte Joachim Rausch schon vier Jahre als einer der Stellvertreter des Kreisvorsitzenden an und seit Januar 2025 als Schatzmeister. Im Kreistag engagiert es sich für die AfD-Kreistagsfraktion im Bauausschuss, im Ausschuss Mobilität / ÖPNV und im Rechnungsprüfungsausschuss.

 

Knappe Kommunalfinanzen

In Zeiten knapper Kommunalkassen richtet Joachim Rausch einen ersten Blick auf die Finanzen. „Der Kreis, wie der Bund auch, haben kein Einnahmen-, sondern ein Ausgabenproblem.“ Er fordert den Bund und das Land auf, endlich für die notwendige finanzielle Ausstattung der Kommunen zu sorgen, wozu sie gesetzlich sogar verpflichtet sind. Er legt aber den Finger auch auf die Ausgabenseite und fordert für die Infrastruktur im Landkreis: „Hier sind uns der Substanzerhalt durch maßvolle Sanierungen wichtiger als ständig neue Ideen zu Vollsanierungen, Erweiterungen und Neubauten.“

 

Personal in die Wirtschaft statt in die Verwaltung

Zur ständig steigenden Staatsquote in der Beschäftigung fordert Joachim Rausch auch ein grundsätzliches Innehalten bei den Stellenmehrungen in der Verwaltung über das Jahr 2026 hinaus. Seit Jahren digitalisieren wir und gelten als einer der Vorreiter in Bayern. Aber „Die Digitalisierung der Kreisverwaltung muss sich schlussendlich auch (im Personalaufwand) bezahlt machen“, so der Landratskandidat.

 

Freie Fahrt für freie Bürger

„Die freie Wahl der Verkehrsmittel und das Fließen des Verkehrs ist uns ein wichtiges Thema:“ Joachim Rausch tritt für eine ausgewogene Form aller Verkehrsmittel ein, ohne einseitige Förderungen. Er fordert den Öffentlichen Nahverkehr bedarfsgerecht zu erhalten ohne ihn auf „Teufel komm raus“ auf alle möglichen Schwachlastzeiten oder –strecken zu Lasten der Kreisfinanzen auszuweiten.

 

Windräder im Spessart?

„Ich bin grundsätzlich für Technologieoffenheit, beim Auto und auch bei der Energiegewinnung“, so unser möglicher Landrat. „Das gilt auch für Solar- und Windenergie, solange sie sich ohne zusätzliche Steuersubventionen selbst trägt.“ Trotz der Ausweisung von Windvorranggebieten, kann das im Spessart aber nur bedingt so sein. Windenergieanlagen und Freiflächenphotovoltaik rechnen sich bei unseren Umweltgegebenheiten für die Betreiber nur durch „Marktprämie“ und „Entschädigung nach EEG“. Diese bezahlen wiederum wir, die Steuerzahler, zusätzlich zu den Stromkosten. In den Landschafts- und Naturschutzgebieten des Spessarts haben sie in der Regel nichts zu suchen. Sie sind nicht die Lösung für unsere hohen Energiekosten, sondern die Ursache. Ein kompletter Irrglaube ist es, durch Wind- und Sonnenenergie den Landkreis energieautark zu gestalten, da sie nur mit zusätzlichen Speichern bedingt grundlastfähig sind. Sicher nicht am 20.12.2025, wo von 12:00Uhr bis 12:15Uhr gerade mal 20% regional erzeugt wurden. Davon 4.361kWh Sonnenenergie und 0kWh Windenergie. Siehe  [https://www.energiemonitor.de/landkreis-aschaffenburg].

Insgesamt sieht Joachim Rausch Windkraftanlagen als Leuchtfeuer einer verfehlten Energiepolitik. Schnell wird daraus, nach der Kernenergie, eine weitere Investitionsruine wenn zukünftige Kraftwerkstechnolgien den Wind wieder frei machen für Drachensteigen und Segeln.

 

Prognosen sind schwierig

Auf die Frage, wie hoch die Chancen sind, den amtierenden Landrat nach den Kommunalwahlen abzulösen antwortet Joachim Rausch mit einem verschmitzten Lächeln: „Ich bin Ingenieur und Realist, arbeite gerne mit Zahlen und Fakten. Ich möchte das aber mit Mark Twain beantworten: ‚Prognosen sind schwierig, vor allem, wenn sie die Zukunft betreffen.‘ Unser Landrat Dr. Legler ist sehr beliebt. Aber nicht überall. Wer hätte vor einem Jahr gedacht, dass die AfD stabil im Landkreis auf dem  zweiten Platz liegt, bundesweit in einigen Umfragen sogar auf dem ersten? Ich halte alles für möglich und möchte den Wählern im Landkreis nicht nur die Wahl, sondern auch eine starke Alternative bieten. Lassen wir uns überraschen …“

 

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Rede zum Haushalt im Kreistag am 15.12.2025

Zur Rede des stellv. Fraktionsvorsitzenden im Original-Wortlaut geht es hier:

Rede zum Haushalt 2026 auf Kreistag Aschaffenburg

 

Bewerberliste der AfD für den Kreistag Aschaffenburg

Bewerberliste auf Kreisrat Aschaffenburg

Ist die AfD gegen die Jugend?

ASCHAFFENBURG, 17.12.2025. Eine Regionalzeitung berichtete am Mittwoch, dass die AfD im Kreistag Aschaffenburg als einzige Partei gegen die Einrichtung eines Jugendparlamentes im Landkreis Aschaffenburg gestimmt hat. Dazu gab es Nachfragen, die wir in Form eines Interviews mit dem Sprecher der AfD-Kreistagsfraktion Klaus-Uwe Junker darstellen.

 

Frage: „Sehr geehrter Herr Junker, ist die AfD gegen die Jugend?“

 

Junker: „Was für ein Quatsch. Die Jugend war bis vor ein paar Jahren verrufen, weil in den Mainstream-Medien überwiegend über Klimakleber, Fridays for future, grüne Jugend, Linke berichtet wurde und damit suggeriert wurde, dass die Mehrheit der Jugend weniger an Lebensgestaltung als an Lebensverweigerung interessiert sei. Ich kenne die heutigen Jugendlichen anders. Kritisch und nicht leichtgläubig. Wir erleben junge Leute, die sehr wohl daran interessiert sind eine Zukunft zu haben und sie zu gestalten. Denen die entwürdigenden Einschränkungen ihrer Freiheit unter den Corona-Restriktionen mit Test- und Impfregime und Ausgangssperren als Eingriff in ihr Leben und ihre Grundrechte erschienen und denen der ewige Pessimismus und die Erzählungen ideologisch geprägter Lehrer über Weltuntergang wegen Klima auf den Nerv gehen. Diese Strömungen werden gerade in den Schulen oft geächtet, aber es gibt sie und sie werden stärker.“

 

Frage: „Sie und Ihre AfD-Fraktion haben am Montag im Kreistag gegen die Einrichtung eines Jugendparlamentes im Landkreis gestimmt. Sind Sie dagegen, dass sich Jugendliche politisch im Landkreis einbringen?“

 

Junker: „Auch auf Nachfrage haben wir nicht erfahren, wer diesen Antrag ursprünglich gestellt hat. Waren es Jugendliche, die sich aktiv in die Kreispolitik einbringen möchten oder waren es Erwachsene anderer Parteien oder in der Behörde, die meinen sie würden im Namen der Jugendlichen sprechen.“

 

Frage: „Macht das einen Unterschied? Oder meinen Sie, dass Jugendliche kein Interesse an Politik haben?“

 

Junker: „Es macht schon einen Unterschied, ob ich selbst etwas will oder ob es mir suggeriert wird, dass ich etwas wollen sollte. Ich habe festgestellt, dass Jugendliche sehr wohl ein Interesse an Politik haben. Wenn es um ihre persönlichen Lebensumstände geht, um Bildung, um ihre Freiheiten, um ihre Entwicklungsmöglichkeiten. Am Ort oder in der Bundespolitik. Die Themen in der Kommunalpolitik auf Landkreisebene abgehandelt werden, sind doch mehr eine Verwaltungsebene ohne großen eigenen Gestaltungsspielraum. Daran sehe ich wenig Interesse.“

Frage: „Woran machen Sie das fest?“

Junker: „Der Kreistag und seine Ausschüsse tagen öffentlich. Besucher kommen oft nur aus Verbänden oder Vereinen, wenn es um Themen geht, die sie direkt betreffen. Jugendliche habe ich bisher sehr selten darunter wahrgenommen.“

 

Frage: „Wäre dann nicht ein Jugendparlament eine ideale Ebene um Demokratie einzuüben?“

 

Junker: „Demokratie fängt bei der Klassensprecherwahl an. Schülersprecher, SMV, bis zum Landesschülerrat in Bayern. Vereine und Jugendorganisationen sind organisiert bis auf die Bundesebene. Man kann als Gruppenleiter oder als Mitglied im Vorstand, in der Jugendleitung Verantwortung übernehmen und den Verein auf Verbandebene und den Gremien nach oben vertreten. Demokratisch legitimiert. Dort kämpft man für seine Sache und die Interessen von anderen. Und man merkt wie schwierig es manchmal ist, andere von den eigenen Ideen zu überzeugen. Alles Demokratie. Es gibt den Kreisjugendring, das ist die Vertretung von Jugendlichen in Vereinen und Verbänden auf Kreisebene. Es gibt das Planspiel des Deutschen Bundestages „Jugend und Parlament“, an dem sich Schulen beteiligen können.
Das Jugendparlament hat einen schweren demokratischen Haken, weil es in erster Linie an die Schulen gebunden ist. Wen entsendet die Schule? Den Schülersprecher, der dafür nicht gewählt wurde, oder macht die Schule eine richtige Wahl? Wieder die Entscheidung von Erwachsenen. Man hätte die Jugendlichen in einer richtigen Wahl in den Gemeinden wählen lassen müssen. Mit Bewerbung, mit Listen, Wahlaufruf, Wahltermin und Stimmabgabe. Richtig repräsentativ. Das war dem Landkreis aber wieder zu viel Verwaltungsaufwand.“

 

Frage: „Aber wäre es nicht gerechtfertigt diesen Aufwand zu betreiben?“

 

Junker: „Wenn das Jugendparlament dann an allen Entscheidungen beteiligt werden würde, eventuell. Aber es wird ja nur ein „Scheinparlament“, dass in nur sehr geringem Maße mit einem Budget von 9.000,- Euro/Jahr entscheiden darf, das sind 0,03 Promille vom Haushaltsvolumen. Also Spielgeld.  Wer sich politisch einbringen will, hat keine Lust nur zu spielen.

 

Frage: „Ihnen als AfD wird nun vorgeworfen, dass Sie gegen die Jugend eingestellt sind. Hätten Sie bei dieser niedrigen Entscheidungssumme nicht einfach dafür stimmen können, um den Schein zu wahren?


Junker: „Willkommen in der Politik. Das ist genau der Fehler, der seit Jahren im Bundestag gemacht wird und dieses Land immer weiter in den Abgrund geführt hat. Man stimmt ideologischen Projekten einfach zu, weil man die Auseinandersetzung scheut, Angst vor der Verurteilung durch die Medien hat und es nicht das eigene Geld ist. Das ist das komplett falsche Signal an die Jugendlichen, die für die Zukunft Verantwortung übernehmen wollen. Das Jugendparlament macht den Schulen und der Landkreisverwaltung viel Arbeit, die nicht wirklich etwas bringt. Wir wurden gewählt, weil wir zu unserer Meinung stehen. Man muss in der Politik auch Entscheidungen treffen, die unpopulär sind. Das haben die anderen Parteien verlernt. Man muss authentisch bleiben.“

 

„Vielen Dank für das Gespräch.“

 

„Gerne.“

Das Main-Echo: Wenn Kritik stört ist der Kritiker das Problem

ASCHAFFENBURG, 26.11.2025. Ein Leserbrief zur Kolumne BUMM "Die Partei" im Main-Echo vom 24.11.2025 auf Seite 17, Seite 1 des Regionalteils.

 

So gegensätzlich die politischen Ansichten eines Main-Echo-Redakteurs und eines AfD-Kreisvorsitzenden sein mögen. In einem Punkt muss ich Jens Raab in seiner Kolumne „BUMM“ tatsächlich Recht geben: Die AfD lebt von einer schlechten Stimmung in der Bevölkerung. Über deren Ursache und Wirkung sind wir jedoch völlig unterschiedlicher Auffassung.

 

Der Redakteur behauptet, die Partei - gemeint ist die AfD - sei eine Meisterin darin, alles schwarz zu malen, und heize die negative Stimmung gezielt an. Nun: Wenn unsere politische Arbeit bereits „meisterhaft“ sein soll, dann höchstens darin, diese vorhandene Stimmung aufzugreifen, ihre Verursacher klar zu benennen und Lösungswege aufzuzeigen. Und zwar auf demokratischem Wege, ohne politische Gegner zu diffamieren oder aus dem Diskurs zu drängen.

 

Denn woher rührt denn die schlechte Stimmung im Land? Aus unserer Sicht vor allem daher, dass die regierenden Parteien seit Jahren deutsche Steuergelder weltweit verteilen, dem arbeitenden Teil der Bevölkerung immer mehr Netto vom Brutto nehmen, Einwanderung in die Sozialsysteme begünstigen und gleichzeitig darüber nachdenken, wie Rentner nach jahrzehntelangen Beitragszahlungen weiter zur Kasse gebeten oder gar zum Arbeits- oder Kriegsdienst herangezogen werden können.

 

Die produzierende Wirtschaft wandert - wo immer möglich - ab. Mit ihr verschwinden Arbeitsplätze und Steuerzahlungen, die wir dringend benötigen, um unsere Infrastruktur zu erhalten. Schulen, Straßen, Bahn, Wohnungsmarkt – es herrscht Wohlstandsverlust, Investitionsstau und Niedergang.

 

Die Regierungen der vergangenen zwanzig Jahre haben offensichtlich den Respekt vor den Bürgern verloren und lassen dies zunehmend offen erkennen. Hätten sie das Wohl der Deutschen nicht nur in bunte Wahlprogramme geschrieben, sondern auch politisch danach gehandelt, gäbe es die AfD wahrscheinlich gar nicht, und sie wäre auch nicht notwendig.

 

Das Main-Echo wiederum hat eine bemerkenswerte Fähigkeit entwickelt, seine aus meiner Sicht stark linksideologisch geprägte Weltsicht in der tendenziell einseitigen Berichterstattung so durchscheinen zu lassen, dass die Realität für die Leser kaum und oft nur noch verzerrt erkennbar bleibt.

 

Seien wir froh, dass wir in einer Demokratie leben, in der politische Macht immer nur auf Zeit verliehen wird. Nur scheint genau das von den derzeit Regierenden - und den sie unterstützenden Kommentatoren - allzu oft vergessen zu werden.

 

Klaus-Uwe Junker, Hösbach
AfD-Kreisvorsitzender

 

 

Anmerkung, 18.12.2025: Dieser Leserbrief wurde bisher vom Main-Echo nicht veröffentlicht. Auf Nachfrage teilte das Main-Echo heute mit: "Ihr Leserbrief enthält falsche Tatsachenbehauptungen, wir veröffentlichen ihn nicht."

 

Was will uns die Redaktion damit sagen? Eine Tatsache kann man nur feststellen, aber nicht "behaupten", denn dann ist das ja nur eine "Behauptung" Was also ist eine "Tatsachenbehauptung"? Und dazu eine falsche und wer beurteilt das? Oder ist das einfach aus dem Main-Echo-Jargon die übliche Methode der politischen Berichterstattung? Behauptungen als Tatsachen hinstellen ohne diese zu belegen? Ist das jetzt richtig oder falsch? 


Nun, wir wissen es nicht, wir sind jetzt maximal verwirrt. Aber wir sind auch sehr daran interessiert. Wir fragen nach. Falls wir eine Antwort erhalten, wir halten Sie auf dem Laufenden..

 

Weitere Statements, Mitteilungen und Berichte finden Sie unter Presse auf dieser Seite.

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